Aug 03

Rechnung an Dritte erstellen:

1. Name, Titel und Anschrift des Gastes möglichst vollständig
2. Rechnungsnummer und Rechnungsgrund angeben
3. Datum der Leistungserbringung, Datum der Inrechnungstellung
4. Ansprechpartner für Rückfragen nennen
5. Bezeichnung, Menge, Einheit, Einzel- und Gesamtpreis der Leistungen aufführen
6. Rabatte, wenn gewährt anrechnen
7. Umsatzsteuer aufschlüsseln in keine 0%, ermäßigt 7% und volle 19%
8. Gesamtsumme aller Leistungen nennen (Rechnungssumme)
9. Steuernummer und Bankverbindung angeben
10. Skonto gegebenenfalls aufführen
11. Zur Zahlung auffordern

Jul 31

Erstellung einer Mappe für Kunden um die Angebote von Catering, Geschirr- und Materialverleih zusammen zu fassen. Die Kunden können sich dann aus der Mappe ein Angebot aussuchen und müssen nicht erst auf ein Cateringangebot aus der Küche warten.
Da durch wird auch in der Küche Arbeit reduziert, da nicht jedes Mal ein neues Angebot geschrieben werden muss. Cateringangebote sind Getränke, Gebäck, Snacks, Fingerfood, Canapés, Buffet- und Menüvarianten. Bei der Menüerstellung gilt es darauf zu achten, dass:

  • Anlass, Uhrzeit, und Gästekreis berücksichtigt werden (z.B.: Hochzeit, Weihnachten, mittags, abends, Kindergeburtstag, Alter, Personenzahl, Vegetarier, Veganer etc.)
  • Der Preis den Gästevorstellungen entspricht, aber immer kostendeckend ist
  • Konsumverhalten und moderne Ernährungstrends beachtet werden
  • Die Harmonie der Speisenfolge stimmt, d.h. keine Rohstoff- oder Zubereitungswiederholung stattfinden und dass Farbkontraste berücksichtigt werden
  • Jahreszeit bzw. Saison bei der Wahl der Zutaten bedacht werden
  • Die Regeln der gesunden Ernährung und der Sättigungswert beachtet werden
Jul 28

Wie ein Konzept sein sollte:

  1. Zielsetzung – was genau soll mit diesem Konzept erreicht werden. Beispielsweise Bekanntheit erhöhen, Kunden binden, Image verändern, neues Sortiment bekannt machen etc. Gegebenenfalls ein Ranking in kurz-, mittel- und langfristige Ziele.
  2. Aufgabe – welche Leistungen sollen erbracht werden z.B. Entwickeln von Maßnamen im Sinne der Zielsetzung, erste Vorschläge machen, verschiedene Lösungswege miteinander vergleichen.
  3. Darstellung der Ausgangslage – welche Stärken und welche Schwierigkeiten gibt es im Bistro, Kundenzufriedenheit, Image, Bekanntheit, Reklamationen, Sortiment, neue Produkte etc. Evtl. Gliederung  in positiv – negativ, intern – extern usw.
  4. Maßnahmen – was kann man aufgrund der Analyse der Ausgangslage tun, um die Zielsetzung zu erreichen. z.B. deutliche Gliederung des Sortiments, Umgestaltung des Bistro, Werbemaßnahmen, Maßnahmen im Laden (Regalstreifen, Aufsteller), Maßnahmen zur Kundenbindung (Rabatte etc.).
  5. Vorschlag – was aus diesem Maßnahmen sollte wann getan werden, Zeitplan erstellen.
  6. Kosten/Aufwand – welche Aufgaben müssen erledigt werden und was werden sie voraussichtlich kosten

Mehr zum Thema Systemgastronomie www.die-systemgastronomie.de

Jul 26

Veranstaltungsplanung im Vorfeld: Was muss beachtet werden?
Beratung bei der Speisenauswahl, Ermittlung der Speisenmenge in Bezug zur Gästezahl, Getränke in Abstimmung mit den Speisen und der Jahreszeit, Personalbedarf feststellen und einteilen, Angebot erstellen, Tischform wählen, Bestellungen durchgeben. Vorarbeiten für die Speisen erledigen.

Am Tag der Veranstaltung:
Eindecken der Tische: Tischtuch, Besteck, Gläser, Deko; Aufbau des Buffets: Cafing-Dish, Vorlegebesteck, Geschirr, Speisebeschriftung; Getränke kühl stellen; Speisen zubereiten und anrichten.

Während der Veranstaltung: Die Bedürfnisse der Gäste stillen.
Gäste beraten, Speisen portionieren und tranchieren, Vorlegen der Speisen, Pflege des Buffets und der Warenpräsentation, Nachschub gewährleisten, Unauffällig Tische reinigen und nicht mehr benötigtes Geschirr und Gläser ausheben.

Nach der Veranstaltung: Waren die Gäste zufrieden?
Veranstaltung auswerten: besondere Vorfälle, Reklamationen, Küchen- und Serviceleistung bewerten; Welche Fehler sind aufgetreten und wie kann man sie vermeiden?
Rechnung stellen.

Jul 24

Eine Produktionsplanung ist das planen einzelner Arbeitsschritten. Ziel der Planung ist der reibungslose Ablauf und die koordinierte Zusammenarbeit aller Mitarbeiter. Durch die sorgfältige Planung sollen unvorhergesehne Ereignisse und unkoordinierte Sofort-Entscheidungen vermieden werden. Die Ablaufplanung spielt in der Systemgastronomie ein große Rolle, denn damit lassen sich Abläufe optimieren und somit Zeit und Geld sparen. Viele Unternehmen in der Systemgastronomie haben ihre Arbeitsabläufe perfektioniert und in Standards festgehalten.

Folgendes Schema hat sich zur Ablaufplanung bewährt:

  1. Informationen beschaffen (zum Produkt, benötigten Rohstoffen, Geräte etc.)
  2. Voraussetzungen der Produktionsfaktoren prüfen (Material, Maschinen, Geräte, Personal etc.)
  3. Planung der Durchführung (Arbeitsgänge und Arbeitsabläufe festlegen)
  4. Zeitablauf planen (Zeitbedarf der Arbeitsgänge ermitteln und Puffer einplanen)
  5. Kontrolle und Bewertung der Arbeitsergebnisse

Das sind Dinge die man in der Ausbildung als Fachmann für Systemgastronomie meist selten im Betrieb einsetzt, die dafür aber gerne in der Abschlussprüfung abgefragt werden.